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5 Gründe, wieso digitales Marketing in großen Unternehmen oft scheitert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3️⃣- 2️⃣- 1️⃣- #digitalmarketing: 

Ihre Marketing-Abteilung denkt noch in TV-Spots? Influencer-Management macht die Praktikantin, weil Sie als einzige einen TikTok-Account hat? Willkommen im Club! Und dabei wollen natürlich viele ihr Marketing an vorderster Stelle ins digitale Zeitalter heben. Und dabei regelmäßig drohen, zu scheitern. Nachfolgend meine TOP-5 Gründe, wieso digitales Marketing oft ins Leere läuft.

1. Geiz und Ungeduld

Viele Unternehmen erreichen ihr rasantes Wachstum durch erfolgreiche, oft über Jahrzehnte geschliffene, exzellente Vertriebsprozesse. Sie sind an kurze Sales-Zyklen gewöhnt, steuern ihr Business insbesondere über eine agressive Preispolitik, die in gesättigten Märkten auf Verdrängung ausgerichtet ist. Unter diesen Bedingungen auch in digitale Marketingaktivitäten zu starten, kann zu nichts führen. Schnelle Ergebnisse bei geringen Investitionen - das funktioniert. Aber gute Ergebnisse? Das funktioniert so nicht. Schnell sind alle Entscheider enttäuscht und gehen zum Altbewährten über.

2. Technologiefetisch

Wer sich in die Untiefen des digitalen Marketings begibt, stattet sich oft mit einer Armada an Technologien und Tools aus. Nein, mehr noch. Man denkt, dass es ohne sie gar nicht möglich sei. Ist ja schließlich digital! Agenturen, Digi-Kongresse, Fachmagazine und Startup-Gurus tun ihr öglichstes, um für jedes noch so kleine Buzzword eine passende, große Technologielösung anzupreisen. Das Problem: die Tools übernehmen nicht das Denken. Digitales Marketing beginnt eben nicht mit dem Einkauf digitaler Tools, sondern mit dem Verstandnis des Geschäfts, des eigenen Produkts, des Zielmarktes und der eigenen Kunden darin. Dem schließt sich der Aufbau einer Marketingorganisation an, die Strategien erarbeitet und operativ selbst ausprobiert. Ein Marketingteam, das eigene Erfahrungen macht, lernt, sich optimiert. Ein Tool allein ist dabei so hilfreich wie ein Handschuh ohne Hand. 

3. Taschenspielertricks

Gerne gesellen sich dann Experten-Agenturen dazu, die selbstverständlich tolle Ergebnisse versprechen. Oft habe ich erlebt, dass hier zu kurzfristig wirkenden Tricks gegriffen wird, die schnelle Ergebnisse bringen. Ein sich selbst erhaltenes System entsteht. Die Agentur liefert, die Marketingabteilung feiert ihre "KPI" und der im Reagenzglas generierte "Best Practice" wird sogar ausgeweitet - oft sogar eine ganze Strategie drumherum gebaut. Ein Kartenhaus, das nichts mit einer dringend benötigten, langfristigen und Marketingstrategie zu tun hat. Es fällt erst dann zusammen, wenn Kräfte von Außen (selten von Innen) beginnen zu hinterfragen, in welcher Weise dies Aktivitäten tatsächlich auf die Unternehmensziele einzahlen und wie ihr tatsächlicher ROI ist. 

4. Sucht nach Leads

Wir brauchen (hier beliebig unrealistische Zahl einsetzen) Kunden in der Datenbank! Leads, Leads, Leads!  Natürlich ist das die Paradedisziplin digitaler Marketingaktivitäten. Aber oft ist leider insbesondere das Top Management in Unternehmen schlecht beraten und übt unangemessenen Druck aus, den Fokus nur auf Aktivitäten zur Lead-Generierung zu richten. Aber was tun sie dann mit den Leads? Oft reicht die Strategie nur bis dahin. Stellen Sie sich ein Restaurant vor, das jedem vorbeilaufenden Passaten 10 Euro in die Hand drückt, wenn er reinkommt und sich an den Tisch setzt. Da sitzen sie nun - die neuen Gäste. Aber es gibt werder Service, noch Köche, noch essen. Der Gast verhungert. Der Lead: verbrannt. Achso, es handelt sich dabei auch um eine der größten Geldvernichtungsprozesse im digitalen Marketing. Aber das sei nur nebenbei erwähnt. 

5. Vermessenheit

Nochmals zum Thema Tools: Die digitalen Medien bieten viele Werkzeuge, um die Effektivität der digitalen Marketingaktivitäten von Unternehmen zu messen. Es gibt unzählige Messwerte, Messverfahren, Key Performance-Indikatoren. Ob Website-Analytics, Influencer- und Social Media-Analystics, E-Commerce Controlling - sie können ein Büro mit Zahlen tapezieren. Das Problem: die Zahlen allein sind nur die halbe Miete. Bevor gemessen wird, muss zunächt definiert werden, WIE Erfolg konkret überhaupt aussieht. Was ist das Ziel, das ich mit meiner Website verfolge? Sollen die Besucher sich dort inspirieren lassen? Oder schnell woanders hin geschickt werden? Davon ist abhängig, welche Zahlen, KPI und Messwerte man sich anschauen muss. Und auch deren Interpretation. Ohne Ziele wird der digitale Marathon ein Lauf ohne Ende. Und am Ende verdienen Agenturen gutes Geld damit, Ihnen ganze KPI-Bilderbücher zur Dokumentation ihrer hervorragenden Arbeit zuzusenden. Nur verstehen tut sie keiner. 

Was tun?

Unternehmen müssen sich bewusst werden, dass digitales Marketing im Wesentlichen traditionelles Marketing mit neuen Werkzeugen ist. Die Grundlagen des Marketings bleiben gleich. Marketing erfordert immer noch Geduld und langfristiges Denken. Marketing erfordert nach wie vor ein Verständnis des Zielmarktes, des Wettbewerbs, die Erstellung einer einfachen Marketingbotschaft, die konsequent an die richtigen Kunden übermittelt wird. Es ist gar nicht so schwer, wenn die Buzzwords, Gurus und Kongresspräsentationen einmal entmystifiziert sind. Das ist im Übrigen meine persönliche Business-Leidenschaft. Was ist Ihre?

 Zum Artikel (Original von Kai Schmidhuber)


Quelle:https://business.trustedshops.de/blog/e-commerce-kompakt-2019-26/

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