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Social Media Trends 2020: 5 relevante Social-Media-Trends

  3️⃣- 2️⃣- 1️⃣- #digitalmarketing: Was kommt 2020 auf uns im Bereich Social Media Marketing zu? Eine Studie der Social-Media-Verwaltungsplattform Hootsuite hat fünf relevante Trends identifiziert.

 

Social Media hat in den vergangenen Jahren nicht nur an Bedeutung für die private Kommunikation im alltäglichen Leben zugenommen. Auch für Advertiser und Brands werden soziale Netzwerke immer wichtiger, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu promoten. Die Social-Media-Verwaltungsplattform Hootsuite erstellt daher einen jährlichen Report zu den Social Media Trends. Aus den Ergebnissen der Umfragen konnten fünf Trends für 2020 identifiziert werden. 

Trend 1: Brands nutzen einen Mix aus öffentlicher und privater Kommunikation 

In den vergangenen Jahren verlagerte sich die Kommunikation zunehmend auf private Kanäle. Marketer antworten auf diesen Trend mit Messenger Ads oder einer Mischung aus privatem und öffentlichem Kundenkontakt. Letzteres bedeutet, dass Advertiser neue Kunden auf öffentlichen Plattformen ansprechen und gleichzeitig über private Kanäle eine tiefergehende Beziehung zu ihnen aufbauen. Laut Hootsiute-Studie finden immer noch 52 Prozent der Online-Entdeckung von Marken im öffentlichen Social Media Feed statt. Das Finden unterhaltsamer Posts, die über das Produkt oder die Dienstleistung informieren, ist für das Nutzererlebnis genauso entscheidend wie Privatnachrichten. Denn über die Hälfte der befragten Verbraucher sind frustriert, wenn ein Marke keine menschliche Interaktion anbietet. Der Unterschied zwischen diesen privater und öffentlicher Kommunikation ist kein Hindernis und bietet Advertisern 2020 vielseitige Chancen, eine ganzheitliche und effektive Customer Journey in den Social-Media-Netzwerken aufzubauen. Laut Hootsuite sind Unternehmen 2020 am erfolgreichsten, die für ein ausgeglichenes Verhältnis von öffentlicher Markenkommunikation und persönlicher Interaktion auf privaten Kanälen sorgen. 

Trend 2: Stellung beziehen und bei den Mitarbeitern punkten 

Marken gewinnen das Vertrauen und die Fürsprache der Mitarbeiter, indem sie auf sozialen Netzwerken klar Stellung beziehen. Der zunehmende Populismus in Politik und Medien sowie ein sich ausbreitendes Misstrauen gegenüber traditionellen Institutionen führt bei vielen Verbrauchern dazu, dass ihr Pessimismus wächst. Das verlorene Vertrauen versuchen viele Arbeitnehmer in der Arbeitswelt wiederzufinden. Dem Edelmann Trust Barometer 2019zufolge, sehen 75 Prozent aller Befragten ihren Arbeitgeber als vertrauenswürdige Institution an. Eine Studie von Deloitte ergab, dass 73 Prozent aller befragten Führungskräfte der Ansicht sind, ihre Unternehmen haben im vergangenen Jahr Produkte oder Dienstleistungen verändert oder entwickelt, um positive gesellschaftliche Auswirkungen zu erzielen. Brands können das Vertrauen ihrer Mitarbeiter also durch echtes Engagement für sich gewinnen und sichern sich dadurch 2020 einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Neben der höheren Mitarbeiterzufriedenheit verzeichnen diese Unternehmen laut einer Deloitte-Studie höhere Marktanteilsgewinne und wachsen im Durchschnitt dreimal schneller als ihre Mitbewerber. Angestellte werden in Zukunft immer mehr zu Markenbotschaftern. Denn diese sind Vetrauensträger für die Kunden und informieren diese über soziale Netzwerke über das positive Engagement ihrer Firma. 

Trend 3: Mit Video-Content zum Erfolg 

Der kometenhafte Aufstieg der Kurzvideo-App TikTok hat gezeigt, dass Video-Content auch für Advertiser in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. Ob der Hype um TikTok anhalten wird, bleibt abzuwarten. Fest steht allerdings bereits jetzt, dass kurze Videos für die Ansprache einer jungen Zielgruppe weitaus effektiver sind als beispielsweise Fotos oder Text. Denn 69 Prozent der TikTok-Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Auch in anderen Apps ist der Erfolg von Video-Content deutlich sichtbar. Bei einer Umfrage des GlobalWebIndex kam heraus, dass 60 Prozent der Befragten, im vergangenen Monat mindestens ein Video auf Twitter, Facebook, Snapchat oder Instagram angesehen haben. Für innovative Marken mit einer jungen Zielgruppe bieten TikTok, Instagram und Co. viele Möglichkeiten, eine spezifische Zielgruppe zu erreichen. Laut Hootsuite-Bericht sollten Unternehmen, mit der Generation Z als Zielgruppe, 2020 einen Fokus auf Video-Content in Apps wie TikTok und Instagram legen. Wer ältere Kunden ansprechen möchte, kann sich zwar die Zeit und das Geld sparen. Allerdings sollte die Entwicklung von TikTok trotzdem im Auge behalten werden. 

Statistiken zu TikTok Usern © Hootsuite 

Trend 4: Social Media Marketing und Perfomance Marketing verschmelzen zunehmend miteinander 

Die Rolle der Social-Media-Marketingteams hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Performance Marketing in sozialen Netzwerken war ursprünglich Aufgabe des Paid-Media-Teams oder von externen Agenturen. Social Media Ad Tools von Drittanbietern senkten die Hürden und ermöglichen es heute jedem, Anzeigen zu erstellen und zu optimieren. Seit Performance Marketing zu einem Standardwerkzeug wurde, das Social Media Marketer leicht beherrschen können, ist in vielen Unternehmen der Bedarf an Spezialisten gesunken. Das führt dazu, dass erfolgreiche Social Media Marketer 2020 verschiedene Bereiche beherrschen müssen: Von der Planung von kreativen Strategien über die Optimierung von Anzeigen bis hin zur Zusammenarbeit mit Datenanalytiker-Teams, um die Auswirkungen von Social Media über alle Kanäle hinweg zu verstehen. 

Ergebnisse der Umfrage zu Zielen der Social-Media-Aktivität des Unternehmens © Hootsuite 

Trend 5: Die Social-Proof-Lücke schließt sich 

Social Media Marketer haben heute Zugang zu mehr Daten als je zuvor. Attributionsmodelle sind mittlerweile sogar in Social-Media-Ad-Plattformen integriert. Trotzdem gaben rund 70 Prozent der von Hootsuite Befragten an, dass sie überhaupt kein Attributionsmodell verwenden. Den Wert von Social Media für ein Unternehmen nachzuweisen, ist dann natürlich schwierig. Advertisern, die dies im kommenden Jahr ändern wollen, rät Hootsuite zu diesen drei Maßnahmen: 

  1. Verwende standardisierte UTM-Codes für Owned Social Media Posts 
  2. Ergänze dein Attributionsmodell mit anderen Kennzahlen 
  3. Investiere in Fähigkeiten und Tools 

Social Media bietet Advertisern viele Möglichkeiten

Der Trend-Report zeigt, dass sich das Werben in sozialen Netzwerken in einem stetigen Wandel und Optimierungsprozess befindet. Die Art, wie Menschen über Social Media kommunizieren, beeinflusst den Markt genauso wie technische Fortschritte oder politische Entwicklungen. Wer die Verbraucher auf Social-Media-Plattformen erreichen will, sollte agil und flexibel auf das zeitgenössische Geschehen reagieren können. 

Methodik

Der Bericht von Hootsuite basiert auf einer im dritten Quartal 2019 durchgeführten Umfrage unter 3.110 Marketern. Die Ergebnisse der Befragung wurden mit Erkenntnissen aus Einzelinterviews mit dutzenden Branchenspezialisten sowie aus Publikationen und Daten von Deloitte, Edelman, eMarketer, Gartner, GlobalWebIndex, The CMO Survey und weiteren ergänzt.

Danke an Onlinemarketing.de (Nadine von Piechowski) für den tollen Artikel!


Quelle:https://business.trustedshops.de/blog/e-commerce-kompakt-2019-26/

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